Der Verein Deutsche Sprache in Sachsen-Anhalt
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VDS-Mitglieder aus Sachsen-Anhalt trafen sich am 17. April 2012 zum Erfahrungsaustausch in Köthen 

Vereinsmitglieder informierten sich über die Tätigkeit der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft zu Köthen/Anhalt e. V. und berieten über die eigenen künftigen Aufgaben

Am 17. April 2012 fand nach dem am 6. Oktober 2011 in Magdeburg erfolgten Zusammenschluss der beiden Regionalgruppen 06 (südliches Sachsen-Anhalt) und 39 (nördliches Sachsen-Anhalt) in Köthen/Anhalt die erste gemeinsame Mitgliederversammlung der Regionalgruppe Sachsen-Anhalt des Vereins Deutsche Sprache e. V. (VDS) statt.  

Professor Dr. Uta Seewald-Heeg erläutert das Wirken der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft

Als Gastreferentin erläuterte Professor Dr. Uta Seewald-Heeg, Erste Vorsitzende des Vorstandes der Neuen Fruchtbringenden Gesellschaft zu Köthen/Anhalt e. V. (NFG), den Sprachfreunden die Aufgaben, Zielsetzungen und Aktivitäten dieses gemeinnützigen Vereins. Die Vereinigung zur Pflege der deutschen Sprache wurde am 18. Januar 2007 gegründet. Sie steht in der sprachpflegerischen Tradition der historischen Fruchtbringenden Gesellschaft des 17. Jahrhunderts. Ihr Zweck ist es, die deutsche Sprache als Amts-, Kultur-, Landes- und Wissenschaftssprache zu erhalten, zu pflegen, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Im zweiten Teil der Mitgliederversammlung wurde die weitere inhaltliche Ausgestaltung der Vereinsarbeit des VDS in Sachsen-Anhalt diskutiert. Schwerpunkte sind die Gewinnung weiterer Vereinsmitglieder und der Tag der deutschen Sprache am 8. September. Dieser steht in diesem Jahr unter dem Motto »Volkslied und Singen«, denn für den VDS gehören Sprache und Musik untrennbar zusammen. Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Beteiligung der Delegierten aus Sachsen-Anhalt bei der Bundesdelegiertenversammlung des VDS am 15. und 16. Juni dieses Jahres in der Hansestadt Lübeck. Hier kandidiert Jörg Bönisch, stellvertretender Leiter der Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt, für die Wahl in den Vorstand des VDS, der seinen Sitz in Dortmund hat.

„Mit dem VDS gibt es eine Sprachgemeinschaft, die der deutschen Sprache als Bürgerbewegung und im Ehrenamt wieder zu Wertschätzung verhelfen und das Interesse an Sprachentwicklung wecken will. Unsere Muttersprache verfügt über einen mannigfaltigen Wort-Schatz, den es zu behüten und vor allzu banalen angloamerikanischen Einflüssen wirksam zu schützen gilt”, umriss Arne-Grit Gerold, Leiterin der VDS-Landesregionalgruppe Sachsen-Anhalt, die sprachpflegerischen Aufgaben.

Text und Foto: Jörg Bönisch